Zu wenig Kundenanfragen? Mit diesen 10 Stellschrauben kannst du deine Website optimieren

Deine Website liefert dir noch nicht die Ergebnisse, die du dir wünscht? In diesem Artikel erfährst du, welche 10 Stellschrauben du drehen kannst, damit deine Website zum erfolgreichen Vertriebskanal wird.

Inhaltsangabe

Fällt es dir schwer über deine Website Kunden zu generieren? Bist du unzufrieden und würdest du am liebsten deine komplette Website umgestalten in der Hoffnung, dass sie dann bessere Ergebnisse liefert? 

Eine Website kann ein super Kundenmagnet sein. Voraussetzung ist, dass sie technisch einwandfrei funktioniert, optisch ansprechend designt ist, eine tolle User Experience (Benutzer-Erfahrung) bietet und spannende sowie hilfreiche Inhalte bereithält. 

Wenn deine Website diese Voraussetzungen erfüllt und dennoch nicht performt, geht es an die Detailarbeit. Denn es gibt viele kleine Stellschrauben, an denen du drehen kannst, damit deine Website-Performance steigt. Manchmal sind es eben die Kleinigkeiten, die dir große Ergebnisse bringen. 

Deswegen schau lieber noch einmal genauer hin, bevor du in einer Kurzschlussreaktion deine Website über Board wirfst. Es lohnt sich! 

In diesem Artikel stellte ich dir 10 Stellschrauben vor, über die du deine Website optimieren kannst. Damit sie ab sofort besser für dich arbeitet und dir mehr Kunden beschert. 

Website optimieren für mehr Kundenanfragen

Checke und optimiere deinen Pagespeed

Website-Ladezeiten spielen schon immer eine große Rolle. Doch sie werden immer wichtiger. Denn die Internetnutzer werden immer ungeduldiger. Gerade am Smartphone muss es schnell gehen. Ansonsten ist der potenzielle Kunde mit einem Wisch weg. 

Wenn du wenig Kundenanfragen über deine Website bekommst, dann checke zunächst mal deinen Pagespeed. Das kannst du mit Tools wie Google PageSpeed Insights oder GTmetrix machen. 

Beide Tools sind komplett kostenlos. Sie zeigen dir an, über welche Stellschrauben du deine Website optimieren kannst und wie sie aktuell performt.

Website optimieren mit Google PageSpeed Insights
Pagespeed-Test meiner Website getyourM.de über Google PageSpeed Insights
Website optimieren mit GTmetrix
Pagespeed-Test meiner Website getyourM.de über GTmetrix

Sprichst du wirklich deine Zielgruppe an?

Wenn deine Website zwar besucht wird, die Angebote aber nicht gebucht werden, liegt es oftmals daran, dass du an deiner Zielgruppe vorbei kommunizierst. 

In diesem Fall darfst du nochmal in die Basisarbeit gehen. Es ist essentiell, dass du deine Wunschkunden genau kennst und verstehst. Ich würde sogar behaupten: Je besser du deine Zielgruppe verstehst und deine Angebote und Kommunikationsmaßnahmen auf sie abstimmst, desto mehr Erfolg hast du. 

Denkt doch mal nach: Für wen erstellst du denn eigentlich deine Website? Für dich? Nicht wirklich, oder? Du erstellst sie für deine Zielgruppe. Damit die sich über deine Marke und Angebote informieren kann. Deine Website muss also in erster Linie mal einer Person gefallen: dem Besucher / der Besucherin. 

Analysiere deine Website mal aus der Sicht deines Wunschkunden. Versetze dich in die andere Person hinein und klicke Schritt für Schritt durch die Seiten.

Fühle ich mich als Zielperson vom ersten Eindruck positiv überrascht und abgeholt? Werde ich von den Texten persönlich angesprochen? Passen die Farben und das Design zu mir? Wie ist der Gesamteindruck der Website? Kann ich einfach durch die Website navigieren oder habe ich Probleme etwas zu finden? Macht die Nutzung der Website Spaß? 

All das sind Fragen, die du dir aus der Sicht deines Wunschkunden beantworten darfst. Und wenn du irgendwo Fehler ausmachst oder ein negatives Empfinden hast, dann weißt du, was du an deiner Website optimieren kannst. 

Deine Website muss in erster Linie einer Person gefallen: deinem Websitebesucher.

– Jessica Roth

Passen deine Angebote zu deiner Zielgruppe?

Wie oft habe ich das schon bei Selbstständigen gesehen: Sie entwickeln ein Angebot, ohne jegliche Zielgruppen- oder Marktanalyse davor gemacht zu haben. Und dann wundern sie sich, warum es niemand kauft. Besonders Businessstarter tappen oft in diese Falle und auch ich habe diesen Fehler in den ersten Monaten meiner Selbstständigkeit gemacht. 

Doch das beste Angebot der Welt nützt dir nichts, wenn es keine Nachfrage gibt.

Deswegen solltest du es umgekehrt machen. Analysiere erst den Markt und deine Zielgruppe und erstelle dann ein Angebot, das perfekt zu deiner Zielgruppe passt. So steigerst du deine Verkaufschancen. 

Wenn du also diesen berühmten Anfangsfehler gemacht hast, dann schau dir dein Angebot nochmal ganz genau in Bezug auf deine Zielgruppe an. Wie kannst du es so gestalten, dass es die Probleme deiner potenziellen Kunden löst? Was muss dein Angebot enthalten, damit es attraktiv wird? Welche Wünsche deiner Zielgruppe kannst du durch dein Angebot erfüllen?  

Wenn du diese Fragen beantwortest und dein Angebot auf deine Zielgruppe abstimmst, bekommst du garantiert mehr Kundenanfragen. 

Präzise Formulierungen bringen Klarheit

Schwammige Formulierungen können ein weiterer Grund dafür sein, dass deine Angebote nicht gebucht werden. Denn sie klären nicht genügend auf. So wird der Leser mit offenen Fragen zurückgelassen. 

Und jetzt meine Frage an dich: Würdest du ein Produkt kaufen, für eine Dienstleistung bezahlen oder ein Coaching buchen, wenn du noch offene Fragen hättest und nicht genau wüsstest, auf was du dich einlassen würdest? Wahrscheinlich nicht, oder? 

Genauso geht es auch deinen Websitebesuchern.

Versuche deine Texte möglichst präzise zu formulieren, damit deine Leser genau wissen, was sie bei dir bekommen. 

Ein Beispiel: Statt “Du bekommst viele Schulungsunterlagen” schreibe lieber “Du erhältst ein 90-seitiges Workbook mit dem du alle Kursinhalte Schritt-für-Schritt durcharbeiten kannst”. 

Je präziser deine Websitetexte sind, desto eher werden Interessenten zu Kunden, weil sie dein Angebot verstehen. 

Stelle die Vorteile und Ergebnisse deiner Angebote heraus

Weißt du eigentlich was dein Angebot einzigartig oder besonders macht? Was es von vergleichbaren Angeboten auf dem Markt abhebt? 

Wenn nicht, dann finde es unbedingt heraus.
Wenn ja, dann kommuniziere es. 

Viele Selbstständige haben grandiose und zum Teil sogar einzigartige Angebote. Doch sie stellen die Vorteile nicht deutlich heraus. Das hat zufolge, dass die Zielgruppe erst gar nicht weiß, wie grandios die Angebote überhaupt sind. 

Es ist doch so: Eigentlich wollen wir keine Produkte und Coaching-Programme kaufen. Wir wollen Abkürzungen und Erfolge. Produkte und Programme, die uns einen Vorteil verschaffen und uns unseren Träumen näher bringen. 

Wenn du das verstanden hast, dann kannst du auch schlussfolgern, was du auf deiner Website kommunizieren solltest, damit deine Angebote gekauft werden. 

Es geht nicht darum, nüchterne Produkteigenschaften darzustellen. Es geht darum, die Vorteile des Angebots herauszustellen und zu kommunizieren, was deine Käufer durch das Angebot erreichen. Emotionale Zielgruppenansprache ist das Zauberwort. 

Überprüfe die Angebotserstellung auf deiner Website also nochmal. Kannst du die Vorteile und Ergebnisse noch deutlicher herausstellen? 

Preis-Transparenz schafft Vertrauen

Soll ich meine Preise auf meiner Website präsentieren? Bei diesem Punkt scheiden sich die Geister.

Während die einen für mehr Transparenz plädieren, wollen andere ihre Preise auf gar keinen Fall offenlegen.

Meine persönliche Meinung dazu: Es kommt auf deine Vertriebsstrategie an.

Wenn du deine potenziellen Kunden in einem Vorgespräch erst von deinem Programm überzeugen möchtest, bevor sie den Preis kennenlernen, dann solltest du den Preis nicht auf deine Website stellen. 

Wenn du möchtest, dass deine Angebote direkt gebucht werden, dann solltest du deine Preise nicht verstecken, sondern offen präsentieren. So wissen deine potenziellen Kunden direkt, auf was sie sich einlassen. Das beseitigt offene Fragen bei deiner Zielgruppe. Und wie vorher schon beschrieben: Je genauer deine Zielgruppe weiß, worauf sie sich einlässt, desto eher werden deine Angebote gekauft. 

Ob du deine Preise offen kommunizieren solltest, hängt von deiner Vertriebsstrategie ab. Fakt ist: die Transparenz schafft Vertrauen.

– Jessica Roth

Gestalte die Kontaktaufnahme so einfach wie möglich

Während der eine gerne telefoniert, schreibt die andere lieber E-Mails. Ein Dritter wiederum möchte direkt einen festen Termin buchen und im Voraus bezahlen. So hat jeder potenzielle Kunde von dir eine andere Kommunikationspräferenz. 

Aus diesem Grund ist es besser, wenn du mehrere Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme bereit hältst. Kommuniziere deine Mail-Adresse und deine Telefonnummer offen auf der Website und nicht nur versteckt im Impressum. Oder binde ein Buchungstool direkt in deine Website ein. 

Ich zum Beispiel nutze das Buchungstool Calendly. Über das Tool können meine Websitebesucher direkt einen für sich passenden Termin für ein kostenloses Erstgespräch buchen. Ich werde per Mail über die Terminbuchung informiert und der Termin wird direkt in meinen Kalender eingetragen. Alles voll automatisch und genauso auch beim Interessenten. 

Auch dir empfehle ich: Biete vielfältige Kontaktmöglichkeiten an und verstecke sie nicht auf deiner Website. Mache es deinen Websitebesuchern so einfach, wie es nur geht. 

Zeige dich und deine Persönlichkeit

“Menschen kaufen von Menschen” – Diese Aussage hast du vielleicht schon einmal gehört. Doch sie ist nicht ganz korrekt. Eigentlich müsste es heißen: “Menschen kaufen von Menschen, die sie sympathisch finden und denen sie vertrauen”. 

Nur wenn wir eine Person sympathisch finden und das Gefühl haben, dass wir ihr vertrauen können, sind wir bereit Geld auszugeben. Klingt eigentlich ganz logisch und dennoch zeigen sich viele Selbstständige immer noch nicht persönlich auf ihrer Website.

Auch große Unternehmen greifen lieber auf Stockfotos von glücklichen „Mitarbeitern“ zurück, als ihre eigenen Mitarbeiter zu zeigen. Aber Stockfotos haben einen Nachteil: In den meisten Fällen sieht man es, dass es gestellte Stockfotos sind. Das ist alles andere als authentisch und sympathisch. Und Vertrauen wird dadurch auch nicht geweckt.

Wenn du trotzdem Stockfotos auf deiner Website verwenden möchtest, dann schau doch mal hier vorbei. In diesem Artikel stelle ich dir 4 Quellen für kostenlose Stockfotos vor.

Wenn du als Selbstständige/r wirklich mit deinen absoluten Wunschkunden zusammenarbeiten möchtest, dann trau dich und zeige dich auf deiner Website! Verwende sympathische Fotos, die dich vorstellen und deine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. 

Darüber hinaus kannst du deine Persönlichkeit auch in deine Texte einbinden. Sei mutig und schreibe deine Website-Texte in deinen eigenen Worten. Finde deine persönliche Schreib-Stimme und überzeuge durch Einzigartigkeit in deinen Texten. Allgemeingültige 08/15 -Texte haben wir alle schon zu oft gelesen.

Zudem kannst du auch persönliche Geschichten und Fakten sowie deine eigenen Erfahrungen in deine Website-Texte einbringen. All das macht dich nahbar, sympathisch, persönlich und vertrauenswürdig, was wiederum zu mehr Anfragen und Käufe führen wird.  

Zahlen lügen nicht – Checke dein Analyse-Tool

Wenn du ein Website-Analyse-Tool in deine Website integriert hast – was ich dir ans Herz lege – kannst du einfach mal ein Blick auf deine Zahlen werfen. In der Regel zeigen sie dir, was an deiner Website nicht stimmt. 

Bei Google Analytics kannst du beispielsweise ganz genau verfolgen, wann deine Besucher deine Website verlassen. Welche Seiten angeschaut werden. Wie lange deine Besucher auf den einzelnen Seiten verweilen. Über welche Seiten sie auf deine Website gelangen. Und noch mehr. 

All diese Zahlen stehen für Entscheidungen, die deine Websitebesucher getroffen haben. Für dich gilt es, diese Zahlen richtig zu interpretieren. 

Lerne deine Kennzahlen richtig zu interpretieren und du kannst Stück für Stück deine Website optimieren.

– Jessica Roth

Zwei Beispiele: 

Wenn deine Websitebesucher lange auf einem bestimmten Blogartikel verweilen, kannst du davon ausgehen, dass dieser Beitrag sehr interessant ist. Aufgrund dessen könntest du beschließen, mehr solcher Artikel zu veröffentlichen.  

Wenn viele Personen hingegen von der Website abspringen, nachdem sie auf der Angebotsseite waren, kannst du daraus schließen, dass du deine Angebotsseite verbessern solltest. 

Analysetools wie Google Analytics, Statify oder Koko Analytics zeigen dir vor allem an, wie viele Besucher du überhaupt auf deiner Website willkommen heißen darfst. Eine wichtige Kennzahl. Denn vielleicht hast du schlichtweg zu wenig Traffic auf deiner Website und erhältst deswegen keine Buchungsanfragen?

Wenn das der Fall ist, dann lies dir gleich danach diesen Blogbeitrag durch. Hier stelle ich dir 9 Tipps für mehr Websitebesucher vor. 

Kommunizierst du homogen? 

Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, ob es vielleicht auch an deinem Gesamtauftritt liegen könnte, dass du wenig Anfragen bekommst? Und nicht nur an deiner Website?

Manchmal kommt es vor, dass schlichtweg das Gesamtbild nicht zusammenpasst. So kommunizieren wir auf Social Media teilweise ganz andere Dinge, als auf unserer Website. Oder wir posten Inhalte, die eigentlich gar nicht zu unserem Business passen. 

Das passiert in den meisten Fällen gerade dann, wenn wir keine ganzheitliche Kommunikationsstrategie für unseren Markenauftritt verfolgen. Wenn das auf dich zutrifft, dann schau dir deinen Gesamtauftritt mal aus der Vogelperspektive an. Sei dabei möglichst neutral. 

Passt dein Social Media Auftritt zu deinen Angeboten? Kommunizierst du dort die gleichen Inhalte, wie auf deiner Website? Oder widersprichst du dir sogar in manchen Punkten? Postest du irrelevante Inhalte, die du besser weglassen solltest? Könntest du andere, wichtige Themen dafür in deine Social Media Kommunikation aufnehmen? Musst du manche Dinge noch präziser kommunizieren? 

Stelle dir diese Fragen und entwickle eine ganzheitliche Strategie, in der du all deine Kommunikationskanäle einbeziehst. So erreichst du, dass deine Kommunikation homogener und insgesamt positiver wahrgenommen wird. Das wirkt sich wiederum positiv auf deine Kundenanfragen aus.

Fazit: Website optimieren ist ein Prozess

Zum Abschluss möchte ich dir noch einen wichtigen Gedanken mitgeben: Eine Website ist nichts Statisches. Es ist ein weit verbreiteter Trugschluss, dass eine Website einmal erstellt wird und dann fertig ist. 

In der Praxis ist aber das Gegenteil der Fall. Deine Website ist ein aktiver Kommunikationskanal, den du pflegen darfst. 

Erst durch die fortlaufende Optimierung deiner Website wirst du deine Website zum Kundenmagneten machen. Das braucht viel Zeit, Energie und vor allem praktische Erfahrung. 

Wenn du über deine Website also noch nicht die Ergebnisse erzielst, die du dir wünschst, dann bleib dran! Analysiere deine Website anhand der 10 Tipps in diesem Artikel und du wirst sehen, dass deine Angebotsanfragen steigen werden. 

Fülle diese beiden Felder aus und du bekommst deinen kostenlosen Website-Fahrplan per Mail zugesendet:

Website-Fahrplan in 10 Schritten zu deiner Website