So erstellst du deine Jahresplanung für dein erfolgreiches Jahr 2022

Eine gut durchdachte Jahresplanung hilft dir dabei dein Jahr zu strukturieren und deine Businessziele zu erreichen. Damit du deinem Traumbusiness näher kommst.

Inhaltsangabe

“Jahresplanung? Quatsch, so etwas brauche ich nicht! Ich habe meine Ziele vor Augen und das reicht!” Na, kommt dir das bekannt vor? Dann ist dieser Artikel für dich! 

Ich selbst habe lange keine konkrete Jahresplanung für mein Business gemacht. Dadurch ließ ich mich von der Zeit treiben und verfehlte meine Jahresziele. Ich verschwendete meine Zeit mit unwichtigen Aufgaben und kam meinem Traumbusiness kein Stückchen näher – obwohl ich Tag für Tag arbeitete. 

Heute weiß ich, dass das mit einem gut durchdachten Jahresplan nicht passiert wäre. Darum halte ich seither meine Ziele, Projekte und auch meine zielführende Markenkommunikation (in Form einer Content-Jahresplanung) in einem Business-Jahresplan fest. 

Diese Planung hilft mir dabei, Aufgaben zu sortieren, Prioritäten festzulegen und mit vollem Fokus an meinen Zielen zu arbeiten. Ganz nach dem Motto: “work smart, not hard”. 

Damit auch du 2022 auf deinen Erfolg hinarbeitest und nicht dem Glück hinterherrennst, gehe ich in diesem Artikel auf die allgemeine Jahresplanung für dein Business ein. Im nächsten Blogbeitrag erfährst du dann mehr zur Content-Jahresplanung. 

So bist du optimal für dein Businessjahr 2022 gewappnet. Los geht’s.

Was ist eine Jahresplanung?

Eigentlich ist es das, was der Name schon impliziert: Ein Plan für dein Jahr. In diesem Fall für dein erfolgreiches Jahr als Selbstständige/r. 

In diesem Plan hältst du deine Jahresziele fest. Auch die Projekte und Aufgaben, durch die du deine Ziele erreichen möchtest, werden hier festgehalten. Zudem setzt du Prioritäten und sortierst deine Projekte in eine Timeline ein. 

Am Ende erhältst du deine grobe Schritt für Schritt Anleitung für dein gesamtes Jahr. Diese kannst du soweit herunterbrechen, wie es für dich am besten passt. Ein richtig oder falsch gibt es hier nicht. Ob du nur deine großen Projekte im Jahresplan festhältst oder ihn so weit herunter brichst bis du konkrete Tagesaufgaben hast, die dich ans Ziel bringen sollen. Das ist wohl Typsache. Wichtig ist nur, dass du den Plan einmal konzentriert erstellst und ihn dir das gesamte Jahr über vor Augen hältst. 

Lass ihn nicht einfach in einer Schublade oder in den tiefen Weiten deines Laptops verschwinden, sondern hänge ihn am besten an deinen Arbeitsplatz. So siehst du deinen Plan jeden Tag und garantierst, dass du deine Ziele niemals aus den Augen verlierst.

Warum überhaupt eine Jahresplanung?

Eine Jahresplanung gibt dir einen sicheren Leitfaden für deinen Alltag in der Selbstständigkeit. Wenn du ohne einen Plan startest, wirst du schnell deine Prioritäten aus den Augen verlieren, dich in unwichtigen Aufgaben wiederfinden und dir dein eigenes Hamsterrad schaffen. 

Glaube mir, ich weiß wovon ich spreche. Denn ich bin eine ganze Weile so kopflos durch mein Business gewatschelt. 

Warum ich mir vorher keinen Plan gemacht hatte? Naja, ich dachte ein klares Ziel vor Augen würde schon ausreichen, damit ich weiterkomme. Zudem bin ich ein sehr freiheitsliebender Mensch und Pläne, so dachte ich, würden mich nur einengen. 

Heute weiß ich, dass eine gewisse Routine mit klar strukturierten Projekten und Deadlines dafür sorgt dass man insgesamt viel freier ist und mehr Raum für Kreativität hat. Schließlich muss man sich nicht jeden Tag neu ins Gedächtnis rufen, was denn eigentlich so an Aufgaben ansteht. 

Daher würde ich dir raten, dir auch eine Jahresplanung zu machen, selbst wenn du eine Person bist, die ihre Freiräume braucht und lieber intuitiv arbeitet.

Print oder digital?

Deine Business-Jahresplanung kannst du sowohl digital als auch händisch machen. Entscheidend für deine Wahl ist eigentlich nur deine Präferenz. Wenn du lieber analog arbeitest, dann mach das. Wenn du alles digital erledigst, dann suche dir ein passendes Tool. 

Ich zum Beispiel plane gerne digital und nutze dafür Tools wie Trello, ClickUp, Miro oder Bubbl.us. Aber auch eine Excel-Liste oder eine Word-Datei wären denkbar. 

Wenn du lieber offline planst, kannst du ein Notizbuch zur Hand nehmen oder ein weißes Blatt Papier. 

Wie sieht eine Jahresplanung aus?

Sicher kann man eine Jahresplanung auf viele verschiedene Arten angehen und wenn du googelst stößt du bestimmt auf unterschiedliche Ansätze. Wie ich meine Jahresplanung angehe, verrate ich dir jetzt.

Reflektiere das vergangene Jahr

Bevor ich mich mit meiner Zukunft beschäftigte, möchte ich zunächst meine Vergangenheit abschließen. 

Vielleicht kennst du das ja: Du willst ein neues Projekt starten und auf einmal schießen dir immer wieder Gedanken durch den Kopf von Aufgaben, die noch unerledigt sind oder vergangenen Projekten, die nicht gut liefen. 

Bevor du daher mit der Planung für das kommende Jahr startest, solltest du erst einmal das vergangene Jahr abschließen. 

Frage dich: Was lief gut? Was nicht so gut? Welche Learnings nimmst du aus dem letzten Jahr mit? Was kannst du in der Zukunft vermeiden und was solltest du besser machen? 

Wenn du dir diese Fragen stellst und sie ehrlich für dich beantwortest, machst du einen Haken an das Vergangene. So kannst du dich voll und ganz auf deine Zukunft konzentrieren und hast deinen Kopf frei für neue Projekte, Chancen und Möglichkeiten. 

Ziele setzen für dein Business & für dein Privatleben

“Hä? Wieso denn jetzt Privatleben, ich dachte hier geht es um die Business-Jahresplanung?” 

Wenn du dich das gerade eben gefragt haben solltest, dann hast du vollkommen recht. Aber in der Selbstständigkeit verschwimmen die Grenzen zwischen deinem Privatleben und deinem Business. Ganz besonders bei den Solopreneuren lässt sich beides nur schwer voneinander betrachten, denn als Solo-Selbstständige/r bist du deine wichtigste Ressource. 

Wenn du zu viel arbeitest, du aufgrund deiner Selbstständigkeit dein Privatleben vernachlässigt oder es dir aus einem anderen Grund nicht gut geht, wird sich das unmittelbar auf dein Business auswirken. Setze dir daher auch private Ziele und sorge für dein Wohlbefinden. Dann steht deinem Businesserfolg nichts im Wege.

So setzt du deine Ziele richtig

Die meisten Menschen starten in ein Jahr mit Zielformulierungen wie…

  • …ich will mehr Kunden und mehr Umsatz machen. 
  • …ich werde aktiver auf Instagram sein und eine Community aufbauen.
  • …ich will Produkt XY erstellen und launchen.

Am Ende des Jahres haben sie dann das Gefühl, dass sie nichts erreicht haben oder sie haben ihre Ziele wirklich nicht umgesetzt. Warum das passiert? Weil die Formulierungen der oben genannten Ziele viel zu schwammig ist. Solche Ziele werden fast nie erreicht bzw. wann sind sie denn erreicht? Was heißt “mehr Kunden” oder “aktiver auf Instagram”? 

Weil die Zielerreichung bei diesen schwammigen Formulierungen sehr subjektiv ist, wirst du bei solchen Zielen nur schwer ein Gefühl von Erfolg verspüren. 

Besser, du setzt deine Ziele SMART (Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert). So erkennst du am Ende des Jahres auf einen Blick, ob du erfolgreich warst oder nicht.

Beispiele für SMART-Ziele:

  • Im Jahr 2022 will ich [Anzahl] Neukunden für mein [Produkt / Programm] gewinnen und damit einen Gesamtumsatz von [Summe] machen. 
  • In 2022 werde ich [Anzahl] Postings pro Woche bei Instagram veröffentlichen und täglich mindestens 15 Minuten mit meinen Followern interagieren. Am Ende des Jahres will ich [Anzahl] Follower haben und eine Engagement Rate von XY. 
  • Ich will Produkt XY bis zum [Datum] erstellen und bis zum [Datum] launchen. Damit möchte ich xy Umsatz erzielen.

Setze die richtigen Ziele für dich und dein Business

Neben der korrekten Formulierung der Ziele gibt es einen weiteren wichtigen Punkt, den du niemals vernachlässigen solltest: die Kompatibilität der Ziele mit deiner langfristigen Vision und deiner Mission. 

Es ist doch so, in Social Media sind wir täglich von erfolgreichen Unternehmer/innen umgeben, die alle ihr ganz persönliches Geheimrezept haben. Wenn wir nun den ganzen Tag von den Visionen, Missionen und erfolgreichen Projekten der anderen hören, ist es gar nicht so einfach, bei sich zu bleiben. Dann geschieht es schnell, dass du auf einmal dem Traum eines anderen hinterher jagst, weil du denkst, dass das bei dir auch funktionieren könnte. Oder du rennst von A nach B zu C und wieder zu A, weil du immer wieder neu ausprobierst und dich verunsichern lässt. 

All das ist extrem kontraproduktiv für dich und deinen Erfolg. Schließlich geht es hier um dich, um dein Business, deine Projekte, dein Jahr, dein Leben. Daher solltest du immer prüfen, ob deine Ziele auch zu deiner langfristigen Vision, deiner Mission und zu deiner ganz persönlichen Definition von Erfolg passen.

Priorisiere deine Ziele 

Wenn du dir deine Ziele gesetzt hast, geht es um die Reihenfolge. Du kannst ja nicht alle Ziele auf einmal angehen. Priorisiere deine Ziele nach der Wichtigkeit und der Machbarkeit.

Stelle dir folgende Fragen:

  • Was kannst du relativ zügig umsetzen? 
  • Was gibt ein längeres Projekt? 
  • Bauen gewisse Ziele aufeinander auf und musst du daher eine vorgegebene Reihenfolge einhalten? 
  • Welche Ziele sind besonders wichtig? 
  • Gibt es Jahreszeiten oder Saisons, die du beachten musst?
  • Was ist nur Nice-to-have und kann deswegen in der Priorität nach unten geschoben werden? 

All diese Fragen helfen dir dabei, deine Ziele zu sortieren.

Lege deine Quartalsziele und eine Zeitachse fest

Nachdem du deine Ziele priorisiert hast, macht es Sinn, sie in die 4 Quartale des Jahres einzusortieren. So splittest du das Jahr in kürzere Zeitabschnitte. Dadurch merkst du deutlich schneller, wenn du mal mit einem Ziel in Verzug bist. 

Ich persönlich setze mir jeweils ein primäres und ein sekundäres Quartalsziel in den Bereichen “Angebote & Vertrieb” und “Marketing & Positionierung”. So erhalte ich 4 Ziele pro Quartal, wovon das primäre Ziel ein “Must-have” und das sekundäre ein “Nice-to-have” ist. Das ist eine Aufteilung mit der ich sehr gut klarkomme und die für mein Business Sinn macht. Ob du diese Herangehensweise übernimmst, bleibt dir frei überlassen und hängt sicherlich auch davon ab, wie viel Zeit du in dein Business investieren kannst oder wie groß deine Projekte sind. 

Alternativ kannst du dir auch nur ein Ziel pro Quartal setzen und dich voll und ganz darauf fokussieren. Oder du wählst ein Muss-Ziel und ein Kann-Ziel aus. Die Möglichkeiten sind vielseitig. 

Zwei Dinge solltest du in jedem Fall bei deiner Zeitachse berücksichtigen: Dein Urlaub und die branchenüblichen Hoch- & Tiefphasen. 

Wenn du also deine Jahresplanung erstellst, frage dich direkt: Wann willst du Urlaub machen? In diesen Monaten kannst du dir weniger für dein Business vornehmen. 

Genauso solltest du branchenübliche Hochphasen in deine Quartalsplanung einkalkulieren. So steht das 4. Quartal im E-Commerce-Bereich zum Beispiel voll und ganz im Zeichen der Black-Week und des Weihnachtsgeschäfts. Für große Projekte bleibt da wenig Raum.

Erstelle deine Jahresplanung für das Business Jahr 2022

Leite dir optional deine Monats-, Wochen- und Tagesziele ab

Wenn du all die vorangegangen Schritte unternommen hast, liegt nun ein grober Jahresplan vor dir. Mit konkreten Zielen, die quartalsweise in eine Zeitachse gegliedert sind. 

Vielen von euch, wird dieser Plan schon reichen. Mir als freiheitsliebende Person reicht er allemal. Anderen wird diese Struktur noch nicht reichen. Sie wünschen sich einen konkreten Schritt für Schritt Plan. 

Wenn das bei dir der Fall ist, kannst du deine Jahresplanung nun Stückweise herunterbrechen. Aus den Quartalszielen kannst du Monatsziele ableiten, aus den Monatszielen, wöchentliche Aufgaben und daraus tägliche ToDos. 

Wie konkret du deine Planung machst, bleibt dir überlassen. Hauptsache du fühlst dich wohl damit und kannst dadurch dein kreatives Potenzial entfalten.

Weitere Tipps für deine erfolgreiche Jahresplanung

Nimm dir ausreichend Zeit

Ja ich weiß, wir alle haben wenig Zeit. Aber Fakt ist, du musst deine gesamte Jahresplanung nicht in 2 Stunden fertig haben. Nimm dir lieber 1-2 Tage frei, komm zur Ruhe und setze dich dann an deine Jahresplanung. Das Ergebnis wird mit Sicherheit viel besser.

Fokussiere dich

Einfach mal so nebenbei eine Jahresplanung machen? Schwierig. Alleine deswegen, weil du ihr nicht den gebührenden Respekt entgegen bringst. Sorge lieber dafür, dass du deine Planung in Ruhe machen kannst, damit du dich auf diese wichtige Aufgabe für deinen Business-Erfolg konzentrieren kannst.

Achte auf deine Ressourcen

Bitte mach’ nicht den Fehler und vergleiche dich mit anderen. Schließlich geht es hier um deine Jahresplanung! Bleib bei dir und schaue auf deine Ressourcen. 

Wie viel Zeit kannst du in dein Business einbringen? Wie viel Geld hast du zur Verfügung? Auf welches Know-How kannst du zurückgreifen oder in welchen Bereichen musst du dich noch weiterbilden? 

Nur wenn du deine Ressourcen realistisch in deine Jahresplanung einbringts, kann dein Plan auch Realität werden.

Denke groß, aber bleibe realistisch!

Natürlich darfst du dir dein kommendes Jahr magisch vorstellen. Je größer der Plan, desto mehr kannst du wachsen. 

Um aber ein Scheitern mit Ansage zu vermeiden, solltest du bei der Planung auch ein Stück weit realistisch bleiben. Wenn du dich gerade erst als Werbetexter/in selbstständig gemacht hast, ist es leider etwas unrealistisch einen Jahresumsatz von 1 Mio € anzustreben. 

Verliere dich nicht im Detail!

Plane nicht zu kleinteilig, denn je mehr du ins Detail gehst, desto mehr ToDos tun sich auf. Das führt dazu, dass du irgendwann einen unendlich großen Projektplan vor dir hast. Das kann zu Lähmung, Frust und Resignation führen, noch bevor du richtig gestartet bist.

Besser, du planst deine Projekte erst einmal grob und gehst dann ins Detail, wenn du ein konkretes Projekt in Angriff nimmst. So hakst du deine Ziele Schritt für Schritt ab, ohne dich überfordert zu fühlen.

Plane Freiräume ein

Hättest du Anfang 2020 gedacht, dass die Corona-Pandemie unseren Alltag so lange und so extrem beeinflussen wird? Bestimmt nicht, oder? Die Welt richtet sich nicht nach einem Plan, deswegen solltest du bei deiner Jahresplanung für ausreichend Freiraum sorgen, um flexibel auf unvorhersehbare Ereignisse reagieren zu können. 

Geschieht nichts, was deinen Plan umwirft, umso besser. Diese Freiräume kannst du zur Erholung oder für neue kreative Projekte nutzen.

In der Umsetzung steckt die Magie

Zuletzt bleibt eigentlich nur noch eines zu sagen: Der beste Plan ist nichts, ohne die Umsetzung! 

Egal ob Content-Jahresplanung, Business-Planung oder deine privaten Ziele – am Ende des Jahres wirst du nur zufrieden auf deine Erfolge schauen können, wenn du in die Umsetzung kommst. 

Daher geh’ los für deine Träume! Sei mutig und verrückt. Lass dich nicht verunsichern und folge deiner Vision. Entscheide dich jeden Tag aufs neue für deinen Erfolg, denn nur du alleine hast es in der Hand!

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